In der Diskussion um die Legalisierung von Cannabis wird häufig ein Vergleich mit Alkohol gezogen. Doch was sagt die wissenschaftliche Evidenz wirklich? Alkohol ist in der Schweiz und weltweit eine der am meisten konsumierten psychoaktiven Substanzen – und die Zahlen sind beeindruckend: In den USA sind über 140'000 Todesfälle pro Jahr auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Im Gegensatz dazu zeigen Daten von Giftnotzentralen, dass Cannabis zwischen 2013 und 2021 nicht als alleinige Todesursache registriert wurde. Das bedeutet nicht, dass Cannabis völlig risikofrei ist, aber die verfügbaren epidemiologischen Daten deuten auf ein deutlich geringeres Mortalitätsrisiko hin.
Natürlich ist ein fairer Vergleich komplexer als nur die Mortalitätsstatistiken. Beide Substanzen können gesundheitliche Auswirkungen haben – sei es auf die mentale Gesundheit, die Atemwege oder die kognitiven Funktionen. Allerdings zeigen die Langzeitdaten, dass die akuten und chronischen Gesundheitsfolgen von Alkohol deutlich schwerwiegender und häufiger sind. In der Schweiz ist es wichtig zu betonen, dass CBD-Produkte und legale Cannabis-Produkte mit niedrigem THC-Gehalt rechtlich reguliert sind und beim Konsum legaler Produkte ganz andere Sicherheitsstandards gelten als bei unkontrolliertem Alkoholkonsum.
Für detaillierte wissenschaftliche Hintergründe verweisen wir auf den informativen Artikel von CBD Oracle.