Die US-Cannabisindustrie erlebt nach der Präsidentschaftswahl einen Investitionsboom. Wie das Finanzmedium CNBC berichtet, spekulieren Investoren darauf, dass die neue Administration eine weniger restriktive Haltung gegenüber Marihuana einnehmen könnte. Der sogenannte "Trump-Effekt" führt zu gestiegenen Kursen bei Cannabis-Aktien, da Anleger auf bundesweite Reformen hoffen – eine Entwicklung, die der fragmentierten, bundesstaatlich uneinheitlichen Regulierung ein Ende bereiten könnte.
Bislang ist Cannabis auf Bundesebene in den USA noch immer als Droge der Schedule I klassifiziert, was bedeutet, dass es strengeren Beschränkungen unterliegt als viele andere kontrollierte Substanzen. Mehrere US-Bundesstaaten haben dagegen bereits eigene Legalisierungen vorangetrieben. Sollte die kommende Administration tatsächlich eine Liberalisierung der Bundespolitik anstreben, würde dies der gesamten Branche neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen – vom Anbau über den Vertrieb bis zu Finanzierungsmöglichkeiten, die bislang schwer zugänglich waren.
Die Spekulationen zeigen, wie eng die Cannabis-Märkte mit politischen Entwicklungen verwoben sind. Ob sich diese Hoffnungen konkretisieren, bleibt abzuwarten. Quelle: CNBC via Google News Cannabis