Die karibische Region befindet sich in einem Wandel bei der Cannabis-Politik. Grenada hat im Januar einen wichtigen Schritt unternommen und Cannabis dekriminalisiert, während gleichzeitig ein Mindestalter von 21 Jahren für den Konsum festgelegt wurde. Dieser regionale Vorstoß weckt Hoffnungen bei Befürwortern einer liberaleren Drogenpolitik, die nun ihre Aufmerksamkeit auf Bermuda richten – das nächste potenzielle Ziel für eine vollständige Legalisierung.
Die Situation in Bermuda ist allerdings komplizierter. Als britisches Überseegebiet unterliegt Bermuda anderen rechtlichen Rahmenbedingungen als unabhängige Staaten. Bereits 2016 wurde medizinisches Cannabis eingeführt, und 2017 wurden kleine Mengen von bis zu sieben Gramm dekriminalisiert. Der Vorschlag eines Cannabis Licensing Act von 2020 zur vollständigen Legalisierung für Erwachsene scheiterte jedoch – ein Hinweis auf die politischen und internationalen Hürden, die solche Reformen in den Überseegebieten mit sich bringen.
Diese Entwicklungen zeigen, dass Cannabis-Reformen in der Karibik an Fahrt gewinnen, aber nicht überall gleich reibungslos verlaufen. Die rechtlichen und politischen Strukturen spielen eine entscheidende Rolle. Mehr über diese spannenden globalen Entwicklungen lesen Sie im Originalartikel der High Times.